Integration durch Kochen: Wirtschaftliche Perspektive für geflüchtete Frauen

Hamburg (lut) - Man nehme Kreativität, Engagement und Mut, gebe unterschiedlichste Kulturen, weibliche Chuzpe und Energie hinzu und heraus kommt "Chickpeace" - der interkulturelle CateringService. Bei Chickpeace kochen geflüchtete Frauen gemeinsam mit Hamburgerinnen - das ist bislang einzigartig in Hamburg. Die Frauen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Somalia und Deutschland beliefern Kunden in ganz Hamburg mit Speisen aus der arabischen und afrikanischen Küche.

Chickpeace ist eine Verschmelzung der englischen Worte Chickpeas (Kichererbsen), Chicks (selbstbewusste Frauen) und Peace (Frieden). Der Caterer will kein anonymer Lieferdienst sein, sondern stellt neben kulinarischer Qualität die Begegnung mit den Gästen in den Vordergrund.

Die Chickpeace-Frauen sind beim Catering mit vor Ort und erklären den Gästen die Herkunft und die Bedeutung der Speisen - und kommen so über den Tellerrand hinaus mit ihnen ins Gespräch. Der Catering-Service ist aus einem Projekt in einer Harburger Folgeunterkunft entstanden, in der sich die Hamburgerin Manuela Maurer sowie die gemeinnützige GmbH OPEN ARMS, die Projekte zur Integration von geflüchteten Menschen fördert, engagieren.

Gemeinsam initiierten sie ein Projekt, in dem sich regelmäßig geflüchtete Frauen und Hamburgerinnen zum Kochen trafen. Nachdem die Frauen im Jahr 2016 für ein Fest die Vorspeisen lieferten und die Gäste begeistert waren, gründete Manuela Maurer zusammen mit den geflüchteten Frauen den Catering-Service Chickpeace.

Zum Team gehören: Helen (22 Jahre, Eritrea), Shjkri (20 Jahre, Somalia), Rehab (47 Jahre, Syrien), Zahra (36 Jahre, Syrien), Nabila (23 Jahre, Afghanistan), Fatema (35 Jahre, Syrien), Amina (48 Jahre, Syrien), Hanadi (35 Jahre, Syrien), Maisaa (30 Jahre, Syrien), Fadwa (49 Jahre, Syrien), Raghda (34 Jahre, Syrien), Manuela Maurer (Gründerin und Organisationsentwicklung), Sabine Cole (Öffentlichkeitsarbeit und CI-Entwicklung), Margarete Anslik (Leitung Catering).

Chickpeace nahm 2017 am Stipendienprogramm "Ankommer" der Agentur Social Impact sowie der Stiftung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) teil und gewann den GastroGründerpreis 2017. Das Social Business erhält keine staatlichen Fördergelder, sondern trägt sich aus eigener Kraft. Weitere Informationen über Chickpeace finden Sie unter www.chickpeace.de. (Foto: Chickpeace Hamburg)

(02.10.2018 - 714 mal aufgerufen)

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