Mary-Ann Kwong - Unternehmensberaterin und Geschäftsführerin

Dim Sum Haus in Hamburg

Man muss schon genau hinsehen, um den kleinen Eingang zum Dim Sum Haus an der Kirchenallee 37 nicht zu verfehlen. Wenige Schritte vom Deutschen Schauspielhaus entfernt befindet sich die Tür; eine Treppe führt hinauf in den ersten Stock des Hauses, hinein in die kulinarische Welt Chinas. Repräsentiert wird das Szenelokal von ihr: Mary-Ann Kwong. Die Hamburgerin machte ihre Leidenschaft zu gutem Essen zum Beruf und unterstützt ihren Mann Dennis Kwong in dem ältesten Chinarestaurant der Hansestadt. Daneben widmet sie sich jedoch auch anderen beruflichen Themen: Als Unternehmensberaterin ist zudem der Finanzmarkt ihr zu Hause. Seit mehreren Jahren arbeitet Mary-Ann Kwong für Banken im Bereich Risikomanagement und Aufsichtsrecht. Die gebürtige Hamburgerin Mary-Ann Kwong wuchs in den USA mit einer deutschen Nanny auf. „Die Familie meines Vaters lebt in San Francisco, weshalb ich einen Großteil meiner Kindheit dort verbracht habe. Früher war alles in Amerika für mich größer und besser, jetzt weiß ich die Schönheit Europas und ihre Kultur zu schätzen“, so Mary-Ann Kwong.

Sie studierte erst in Frankreich, Bordeaux, wo sie einen Abschluss in General Management machte, bevor es sie 2006 wieder in die Hansestadt verschlug, um dort BWL zu studieren. Nach dem Abschluss zur Diplom-Kauffrau arbeitet sie ein Jahr in New York für PricewaterhouseCoopers, ehe sie nach Hamburg zurückkehrte und dort erst als Assistentin der Geschäftsführung, dann als Compliance Manager bei MPC Capital AG anfing. Seitdem ist Mary-Ann Kwong als Unternehmensberaterin für Banken im Bereich Risikomanagement und Aufsichtsrecht tätig, unterstützt ihren Mann Dennis Kwong aber auch bei seiner Arbeit im Dim Sum Haus. Zusammen mit ihm führt sie den Familienbetrieb seiner Eltern in dritter Generation fort. „Im Dim Sum Haus ist man sehr nah am Kunden und arbeitet mit etwas Greifbarem und einem sehr grundlegendem Bedürfnis: Schönem Essen“, erklärt die Wahl-Hamburgerin. Spezialisiert ist das Restaurant auf die Zubereitung von „Dim Sums“ – wörtlich übersetzt „Kleinigkeiten die das Herz berühren“. „Es ist uns wichtig, authentische Gerichte anzubieten und die chinesische Kochkunst zu wahren“, so Kwong weiter. Zu ihren regelmäßigen Kunden gehören dabei u.a. der chinesische Ministerpräsident, Starpianist Lang Lang, Wladimir Klitschko, Tim Mälzer und Otto Waalkes.

Ihre Liebe zu gutem Essen entdeckte Mary-Ann Kwong während Ihres Aufenthaltes in Frankreich: „Franzosen sind Genießer, sie lieben Essen und guten Wein. Von Ihnen habe ich gelernt, die schönen Seiten des Lebens mehr in den Fokus zu stellen.“ Wenn es die Zeit zulässt, steht sie auch privat gerne selbst in der Küche und kümmert sich um die Zubereitung von Dim Sums. Im Restaurant sind dafür chinesische Spitzenköche zuständig, die extra eingeflogen werden. Vier Jahre lang bleiben die Chinesen in Hamburg, dann gehen sie zurück in ihre Heimat. „Wie wichtig das ist, merke ich immer wenn ich mich selbst an der traditionellen Zubereitung vom Dim Sums versuche. Die uralte Zubereitungstechnik ist sehr aufwendig und schwer zu lernen. Austausch-Köche einfliegen zu lassen ist demnach unumgänglich!“, erklärt Kwong. Oft begrüßt sie die Gäste persönlich im Restaurant, für einen kleinen Plausch und um Menütipps zu geben. „Es ist auch unsere Mission, kulinarischer Botschafter zu sein. Dim Sums gehören seit Jahrhunderten zur chinesischen Tradition und können auf so vielfältige Art und Weise genossen werden. Mein persönlicher Favorit sind die Xiao Long Bao“, schwärmt Kwong.

Mit ihrer modernen Lebensart bringt das junge Ehepaar frischen Wind in das alteingesessene Restaurant im Herzen der Hansestadt. 2013 waren sie zudem Gast bei dem TV-Duell „Mein Lokal, dein Lokal“ auf Kabel1, bei dem jede Woche fünf Restaurants aus einer Stadt gegeneinander antraten, um herauszufinden, wo es sich am besten dinieren lässt. In Hamburg ging das Dim Sum Haus des Ehepaares als eindeutiger Sieger hervor. Seit acht Jahren sind Mary-Ann und Dennis Kwong ein Paar, vor zwei Jahren haben sie im Grand Elyseé mit viel Pomp und 230 Gästen geheiratet, die Ente und andere chinesische Spezialitäten wurden aus dem Dim Sum Haus geliefert. Kennengelernt haben sie sich während des BWL-Studiums in Hamburg über einen gemeinsamen Freund. Obwohl Mary-Ann Kwong mit ihrem Mann viel umher gereist ist, sind sich die beiden einig: „In Hamburg ist es am schönsten.“

(04.08.2014 - 2082 mal aufgerufen)

Restaurant

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